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Mit Makrofotografie von Canon in den Frühling

Ein Testlauf durch makro-fähige Objektive des Herstellers. Der Fokus liegt dabei darauf, wie weit man mit den bestehenden und bisherigen Canon Produkten gehen kann. 

Kleines ganz groß mit der Canon EOS 6D Mark II

– letzte Aktualisierung:
Makrofoto einer Himbeere

Wo fängt man nur an

Makrofotografie ist ein ganz eigener und spezieller Bereich der Fotografie weil es hier insbesondere auf die Ausstattung und nicht nur das Auge fürs Detail braucht. Wobei man hier ganz ehrlich sagen kann: DETAILS gibt es in der Makrofotografie immer reichlich. 

Wir haben hier einen Testdurchlauf mit Canon Objektiven gemacht und waren nach einer kleinen "Einlernphase" ganz zufrieden. 

Von der Kamera zum Objektiv

Makrofotografie - Querschnitt einer Okra-Schote

Was man hier anmerken muss ist, dass für die Aufnahmen zahlreiche unterschiedliche Kameras und Objektive genutzt wurden. Man kann nicht pauschal sagen, dass ein bestimmtes Objektiv oder eine bestimmte Kamera unbedingt notwendig ist.

Was man aber durchaus sagen kann ist, dass ein Vollformat Sensor gerade im Low-Light Bereich seine nicht unerheblichen Vorteile hat. Man muss sich einfach weniger Sorgen um die Beleuchtung machen und kommt auch mit Lichtverhältnissen zurecht, bei denen ein APS-C Sensor einfach schon seine kleinen Macken und Schwierigkeiten kann. 

Uns hat es demnach mehr Spaß gemacht mit einer Kamera zu arbeiten, die mit einem Vollformat-Sensor ausgestattet ist. Das betrifft in diesem Test die Canon EOS 6D Mark II, wobei man nicht behaupten kann, dass die Fotografien mit der EOS 80D in irgendeiner Art und Weise "schlechter" gewesen wären.  

Ein sicherer Stand mit ausreichend Licht ist alles

Makrofotografie mehrerer Heidelbeeren

Wenn es um Detailreiche Fotografie im Makro-Bereich geht ist ein Stativ in vielen Fällen unerlässlich. Auch wenn man aus der Hand teilweise beeindruckende Bildergebnisse erhält, ist es mit einem Stativ deutlich leichter. Wir haben hier auf ein Rollei C6i Carbon Stativ zurückgegriffen, da es sehr günstig ist und für unseren Anwendungsbereich vollkommen ausreichend war. 

Bei der Frage um ausreichend Licht gibt es unterschiedliche Meinungen. Natürlich ist ein Ringlicht optimal und dient einer gleichmäßigen Ausleuchtung des Motivs. Wir haben allerdings auch zufriedenstellende Erfahrungen mit dem Speedlite 600 EX II-RT Blitzgerät gemacht. Es besteht nur stets die Gefahr, dass man sich mit dem Blitz selbst einen Schatten wirft, weshalb es im Zweifelsfall immer besser ist, dass man sich hier ein Ringlicht zulegt oder ein Objektiv mit integrierter Ringleuchte wie das EF-S 35mm f/2.8 Macro IS STM Objektiv nimmt. 

Fazit zur Arbeit mit Canon

Makroaufnahme zweier Johannisbeeren

Makrofotografie macht unglaublich Spaß und man erkennt erst was es alles zu sehen gibt wenn man mit der richtigen Kamera und einem geeigneten Objektiv arbeitet. Uns haben die Tests mit den Canon Produkten und insbesondere Makro Objektiven wirklich Spaß gemacht und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Unsere Empfehlung nach den Tests wäre aufgrund des Vollformat-Sensors die Canon EOS 6D Mark II oder die Canon EOS R bzw. RP und aufgrund der integrierten Ringleuchte das EF-S 35mm f/2.8 Macro IS STM Objektiv.

Als Vergleich haben wir einige Aufnahmen mit z.B. unserer bestehenden M10 und dem EF-M 28mm f/3.5 Macro gemacht. Auch diese können sich sehen lassen! 

Makrofotografie mit Canon Produkten

Produkte in diesem Artikel

Canon EOS 6D Mark II

Canon EOS 6D Mark II

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EF-S 35mm f/2.8 Macro IS STM

EF-S 35mm f/2.8 Macro IS STM

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