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WHY OLYMPUS? Vorteile von OM-D Kameras

WHY OLYMPUS? 

– letzte Aktualisierung:

Wenn Sie auf Youtube nach "photography" suchen, werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststellen, dass 90% der "Foto-Youtuber" eine Vollformatkamera und 9% eine APS-C Kamera benutzen. 

Micro-Four-Thirds (MFT) Kameras wie Olympus trifft man in diesen Tagen eher selten an und wenn, dann zumeist im Wildlife-Bereich, wo sich insbesondere die Kombination aus Olympus OM-D E-M1X und M.Zuiko Digital ED 300mm f/4 IS PRO großer Beliebtheit erfreut. 

Doch beschränken sich die Funktionen von Olympus Kameras, oder OM-Digital Solutions, worunter das Unternehmen seit 2021 firmiert, tatsächlich nur auf stundenlanges Wildlife fotografieren?

Sind MFT-Kameras nicht mehr zeitgemäß oder bieten sie zu wenige Funktionen um moderne Fotobegeisterte oder professionelle Fotografen mit erstaunlichen Bildern zu belohnen? 

Braucht wirklich jeder Enthusiast oder Profi eine Vollformat-Kamera?

Wir haben zahlreiche Argumente gesammelt, die uns in Foren, in Guides und in Gesprächen regelmäßig begegnen - woran denken Sie, wenn es um Olympus Kameras geht?

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, ob und warum Sie sich im Jahre 2021 für eine Olympus-Kamera entscheiden sollten. 

Ihre Vorteile mit Olympus

Break Free with Olympus

Hohe Mobilität, perfekte Stabilisierung, robuste Bauweise: Das OM-D System richtet sich seit jeher an Outdoor-, Reise- und Abenteuer-Fotografen, die sich mitunter auch an den entlegensten Orten der Erde auf Ihre Ausrüstung verlassen müssen. 

Die kompakte Bauweise des Systems ermöglicht kräfteschonenden Transport über weite Distanzen und die Mitnahme zahlreicher Objektive, über deren Einpacken man bei größeren, schwereren Systemen gewiss reiflich nachdenken würde. 

Alle aktuellen M.Zuiko PRO Objektive und Gehäuse ab der E-M5 Serie, somit natürlich auch der E-M1 Serie, sind staub-, spritzwasser- und frostsicher, wodurch sich hoher Nutzwert in rauen Klimata wie Wüstengebieten, Regenwäldern und arktischen Gebieten ergibt. Doch auch ein Regenguss kann das Foto-Vergnügen unter normalen Umständen trüben - nicht mit Olympus. 

Selbst die OM-D E-M10 Mark IV, welche sich grundsätzlich an Foto-Einsteiger richtet, wartet mit beeindruckenden Funktionen und voller manueller Kontrolle für ambitionierte Anwender auf. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Trotz dieser Argumente ranken sich zahlreiche Mythen und Gerüchte um das OM-D System, welche wir in unseren FAQ weiter unten im Text kommentieren möchten. Bleiben Sie gespannt!

Olympus steht für Outdoor- und Abenteuerfotografie

OM-D E-M1X | Nature photography in Sweden

Könnten Olympus Kameras sprechen, wäre ihr Lieblingsadjektiv gewiss: "Unterwegs!" Neben Städtereisen fühlen sich OM-D Kameras nämlich vor allem in der Natur zuhause. Landschaften, Wildtiere und Detail-Aufnahmen von Flora und Fauna gelingen mit dem Kamerasystem durch viele innovative Funktionen spielend leicht. 

Das System bietet Objektive von 7-1000mm Brennweite (KB-äquiv. 14-2000mm*) und eine atemberaubende Bildstabilisierung, durch welche sich die Person hinter der Kamera gelegentlich nicht sicher ist, ob sie auf das finale Foto oder auf ein perfekt stabilisiertes Sucher-Bild blickt. 

Im Video nimmt uns Andreas Geh auf eine Reise in die letzte echte Wildnis Europas mit und erklärt uns, warum er sich für Olympus entschieden hat. 

*Olympus M.Zukio Digital ED 150-400mm f/4,5 TC 1.25x IS PRO mit Olympus MC-20

Welche Olympus Kamera ist die richtige für Sie? Bei uns testen!

Meet the Olympus OM-D Lineup with Gavin Hoey

Wenn Sie...

  • eine kompakte Kamera für Reisen und gelegentliche Fotos suchen, sollten Sie sich für die OM-D E-M10 Mark IV entscheiden.
  • als Foto-Enthusiast einen Begleiter für Ihre Abenteuer oder aus dem Einsteiger-Level Upgraden möchten, empfehlen wir die OM-D E-M5 Mark III
  • professioneller Fotograf sind und/oder höchste Ansprüche an Handling und Bildergebnisse stellen, ist die OM-D E-M1 Mark III die richtige Kamera für Sie.
  • absolute Zuverlässigkeit in jeder Lebenslage suchen, Wildlife-, Sport- oder Berufsfotografie betreiben möchten, lange Akku-Laufzeiten, viele frei programmierbare Shortcuts und Hochformat-Bedienelemente benötigen, ist die OM-D E-M1X Ihre Kamera

TEST & WOW

Worte sind schön und gut - wir finden, Sie sollten die Möglichkeit erhalten, sich selbst von den Fähigkeiten des OM-D Systems zu überzeugen. Im Rahmen des TEST & WOW-Programmes von OM-Digital Solutions besteht die Möglichkeit, aktuelles teilnahmeberechtigtes Olympus-Equipment Ihrer Wahl einen kompletten Tag lang zu testen - und das völlig kostenfrei!

Wir wissen jedoch, dass vielen Menschen ein Tag zum ausgiebigen Test aller Funktionen nicht genügt, daher erhöhen wir den Testzeitraum auf 72 Stunden! Natürlich ebenfalls kostenfrei. 

Reservieren Sie Ihre Kamera einfach, indem Sie auf den TEST&WOW Button klicken. 

Auch, wenn der Service kostenlos bleibt, ist die Hinterlegung einer produktabhängigen Kaution nötig, welche Sie natürlich nach Rückgabe der Produkte in ordnungsgemäßem Zustand zurückerhalten. 

FAQ zu Olympus

Hier finden Sie eine Übersicht jener Punkte, welche wir in der weiteren Folge dieses Berichtes beantworten werden: 

1: Der Bildsensor ist klein

2: Große Fotoausarbeitungen sind nicht möglich

3: OM-D Kameras liegen nicht gut in der Hand

4: Für professionelle Anwender nicht geeignet

5: MFT-Sensoren nehmen zu wenig Licht für Low-Light Fotografie auf

6: Nicht für Videoaufnahmen geeignet

7: Die Akkulaufzeit ist kürzer als bei anderen Herstellern

8: OM-D Kameras bieten keine besonderen Funktionen

9: Makro-Aufnahmen gelingen mit Olympus spielend leicht

10: Das System ist kompakt und leicht

11: Das OM-D System wird nicht mehr weiterentwickelt

12: Die Anschaffung des OM-D Systems ist (vergleichsweise) günstig

Nachstehend die meistgenannten Fragen bzw. Statements aus diversen Kameraforen, wir haben die Antworten!

Statement 1: Der Bildsensor ist klein

OM-D E-M1X | Handheld High Res Mode

RICHTIG, aber: Ein kleiner Bildsensor bietet viele Vorteile, zum Beispiel kompakte Bauweise und höhere Brennweiten.

Details: Das wohl am weitesten verbreitete Olympus Statement ist einfach gedacht, eröffnet jedoch gleichzeitig die Frage: "Ist das schlimm?"

Ein kleinerer Bildsensor bedeutet grundsätzlich kleinere Bauweisen, kompaktere Objektive und somit deutlich geringeres Gewicht gegenüber Geräten mit größeren Bildsensor.  Erst im direkten Vergleich mit einem Vollformat-Set, welchen Sie unter Punkt 8 dieses Berichtes finden, fällt auf wie drastisch der Gewichtsunterschied in der Praxis ausfällt. 

Olympus Kameras bieten durch den kleineren Bildsensor einen zweifachen Crop-Faktor, weshalb die Brennweitenangaben auf Objektiven mit dem Faktor zwei multipliziert werden, um einen "kleinbildäquivalenten Bildeindruck" zu erhalten. Somit wird ein Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm f/2.8 PRO eigentlich zum 80-300mm Objektiv, ein Olympus M.Zuiko Digital ED 75-300mm wird zum 150-600mm - Diese Rechnung lässt sich auf alle Micro-Four Thirds Objektive anwenden.

Obenstehende Argumente und hohe Konnektivität machen Olympus Kameras besonders bei der jungen Foto-Enthusiasten-Generation beliebt - die Kameras sind für Generierung von Bildern und Videos für Social Media perfekt geeignet, dafür ist der Sensor also keinesfalls zu klein. Natürlich ebenso wenig  für Fotoabzüge in 10x15cm oder 20x30cm - aber wie sieht es aus, wenn Ihr Bild vergrößert werden soll? Kann Micro Four Thirds mit "den Großen" mithalten? Die Antwort finden Sie in der nächsten Rubrik. 

Im zugehörigen Video finden Sie einen Überblick über den High-Res-Mode der OM-D E-M1X und E-M1 III, welcher Fotos aus der Hand mit 50MP, auf einem Stativ mit beeindruckenden 80MP aufnimmt und besonders für hochaufgelöste Landschaftsfotografie geeignet ist. 

Statement 2: Große Fotoausarbeitungen sind nicht möglich

NICHT RICHTIG, weil: Olympus Kameras trotz kleines Bildsensors hohe Auflösungen bieten. Mit den High-Res-Modi der E-M5 und E-M1 Serie lassen sich Bilder bis 120x180cm ausarbeiten. 

Details: Wenn Sie sich für den Kauf einer Kamera entscheiden, wünschen Sie sich vermutlich eines: Schöne Bilder! Und zwar Bilder, die nicht nur auf dem Display der Kamera gut aussehen, sondern auch Ihre Follower auf Social-Media begeistern und eine gute Figur an den Wänden Ihres Zuhauses machen. Dabei sollte sich die Auflösung Ihrer Kamera idealerweise mit Ihrem Wunschformat decken. 

Lassen Sie uns theoretische Bildgrößen anhand des Einsteigermodells OM-D E-M10 Mark IV  errechnen. Die Bilder dieser Kamera erreichen 5.184 x 3.888 Pixel, oder 20,3 Megapixel, rechnet man diese Werte in cm um, erhält man ein Bild der Größe von rund 60x90cm in 150dpi. 

Eine Vollformatkamera mit einer Auflösung von 6000x4000 Pixel ermöglicht Vergrößerungen bis 70x100cm bei deutlich höheren Anschaffungskosten. 

All jenen, welchen Bilder in 60x90cm zu klein sind, empfehlen wir die OM-D E-M1 Mark III und E-M1X - deren High-Res-Shots erlauben Vergrößerungen bis zu 120x180cm (Stativ-Modus) oder 100x140cm (Freihand-Modus). 

Hier erhalten Sie also Bilder, deren lange Kante etwa der Höhe eines großen Geländewagens entspricht - wir finden, das kann sich sehen lassen!

Bild: Olympus E-M1X | M.Zuiko Digital ED 12-40mm | @12mm | f/5.0 | 1/2s | ISO-200

Statement 3: OM-D Kameras liegen nicht gut in der Hand

OM-D E-M1 Mark III | No limits. Break free.

TEILWEISE RICHTIG, denn: E-M10 Mark IV und E-M5 Mark III ohne optionalem Handgriff können für Menschen mit großen Händen unkomfortabel wirken. Die E-M1 Serie bietet hervorragende Ergonomie für kleine bis große Hände.

Details: Wir empfehlen Ihnen, das Handling der Kameras an einem unserer Standorte auszuprobieren, da Haptik deutlich leichter fühl- als beschreibbar ist. 

Obgleich OM-D Kameras kompakt sind, bieten sie herausragende Ergonomie: 

Sowohl E-M10 Mark IV als auch E-M5 Mark III sind mit einer Ausformung für kleine bis mittelgroße Hände ausgestattet, welche die Kamera stets gut in der Hand liegen lässt. Für Anwender mit großen Händen empfehlen wir, die E-M5 Mark III mit dem optional erhältlichen ECG-5 Handgriff auszustatten, welcher "satteres" und sichereres Gefühl vermittelt. Der Griff ist darüber hinaus mit Einstellrad und Auslöser ausgestattet, um besonders angenehmes Handling zu gewährleisten. 

Als exzellent lassen sich die Gehäuse von E-M1 Mark III und E-M1X beschreiben. Beide Kameras verfügen über deutlich ausgeprägte Konturen, welche auch für große Hände fantastisch geeignet sind. 

In der Gegenüberstellung sticht eine Besonderheit sofort ins Auge: Die E-M1X baut deutlich voluminöser als die übrige OM-D Produktpalette. Dies ist auf den bereits integrierten Batteriegriff zurückzuführen, welcher nicht nur zwei Akkus des Typs BLH-1 für bis zu 2.580 Fotos* fasst, sondern darüber hinaus Hochformatfotografie durch eine durchgezogene Griffmulde und zusätzliche Hochformatbedienelemente wie Auslöser, Einstellrädern, Fokusbutton und frei programmierbare Knöpfe erleichtert. 

Im Praxistest** fällt auf, dass keine der Kameras selbst auf langen Wanderungen unangenehm und störend wirkt.

*Quick-Sleep-Modus

** Für Testzwecke Kameras ohne Trageriemen getragen. Wechselweise mit M.Zuiko 12-40mm f/2.8 PRO und M.Zuiko 40-150mm f/2.8 PRO

Statement 4: Für professionelle Anwender nicht geeignet

NICHT RICHTIG, denn: Olympus bietet mit der E-M1 Serie Kameras für Pro-Ansprüche und ein professional Service. 

Details: Auf dem zugehörigen Bild sehen wir die Olympus OM-D E-M1X und M.Zuiko PRO-Objektive in ihrem gewohnten Habitat: Der Erde unter Extrembedingungen.

Besonders professionelle Sport-, Wildlife- und Landschaftsfotografen schwören auf Olympus. Sie schätzen die robuste Bauweise des Systems*, die unerreichte Portabilität, den Crop-Faktor von 2.0x und die wahnwitzige High-Speed Performance der E-M1-Serie mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde - Wir sprechen von Fotos, nicht von Videos. Damit Sie den Rennwagen genau in jener Millisekunde erwischen, die Sie sich wünschen. Damit das Abheben eines Vogels penibel dokumentiert wird und Sie sich anschließend aussuchen können, welche Pose Ihren Wünschen entspricht. 

Olympus Kameras für professionelle Anwender** besitzen Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung und sind völlig spritzwasser-, staub- und frostsicher - das bedeutet konkret: Regen ist den Kameras kein Feind. Wüstensituationen wie jene auf dem Bild können Ihrem Equipment nichts anhaben. Diese Produkteigenschaften sind ein unbezahlbarer Komfortgewinn, insbesondere für Outdoor-Fotografen, die sich ihre Tour nicht von Witterungseinflüssen verderben lassen möchten. Wenn Sie einem Wasserfall mit einer robusten Olympus Kamera zu nahe kommen, in einen Regenschauer geraten oder Langzeitbelichtungen am Rande fließender Gewässer machen möchten, müssen Sie sich einfach keine Sorgen um die Unversehrtheit ihres Equipments machen - dieser Vorteil ist goldeswert!

Bild: Olympus E-M1X | M.Zuiko Digital ED 40-150mm | @70mm | f/3.5 | 1/1600s | ISO-500

*Alle M.Zuiko PRO Objektive, E-M5 Mark III, E-M1 Mark III und E-M1X staub-, spritzwasser- und frostsicher. 

**OM-D E-M1 II, E-M1 III, E-M1X

Statement 5: MFT-Sensoren nehmen zu wenig Licht für Low-Light Fotografie auf

Season 2: Episode 2 - Shooting at Night

TEILWEISE RICHTIG, denn: Kameras mit größerem Sensor nehmen grundsätzlich mehr Licht auf. OM-D wirken dem Verlust mit äußerst lichtstarken Objektiven und innovativen Funktionen entgegen. 

Details: Zugegeben: Natürlichen nehmen APS-C und Vollformat-Sensoren grundsätzlich mehr Licht als Micro-Four-Thirds-Kameras auf, das bedeutet jedoch nicht, dass Low-Light- oder Nachtfotografie mit den kleinen Olympus-Kraftpaketen nicht möglich ist. 

Quintessenz für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sind einerseits Objektive mit hohen Lichtstärken, andererseits ein gutes Rauschverhalten bei höheren ISO Werten - zumindest wenn Ihr gewünschtes Motiv kurze Verschlusszeiten erfordert. Besonders Low-Light-Portraits, Aufnahmen des Sternenhimmels und der Milchstraße, düstere Landschaftsstimmungen und Wildlife-Aufnahmen in der Dämmerung erfordern (zumeist!) kurze Verschlusszeiten.

Für Langzeitbelichtungen bieten OM-D Kameras zahlreiche, schlaue Funktionen wir Live-Composite oder den Starry-Sky Autofokus - mehr dazu unter Punkt 8 unseres Berichtes!

Das OM-D-System bietet Objektive mit hoher Lichtstärke für verschiedenste Einsatzbereiche, beispielsweise: 

Olympus M.Zuiko Digital ED 17mm f/1.2 PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm f/1.2 PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm f/1.2 PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 8mm f/1.8 Fisheye PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 17mm f/1.8

Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm f/1.8

Olympus M.Zuiko Digital ED 45mm f/1.8

Olympus M.Zuiko Digital ED 75mm f/1.8

Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm f/2.0

Olympus M. Zuiko Digital ED 7-14mm f/2.8 PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm f/2.8 PRO

Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm f/2.8 PRO

Statement 6: Nicht für Videoaufnahmen geeignet

Discover Iceland | olympusXplorers

NICHT RICHTIG, denn: Die Videofunktionen aktueller OM-D Kameras entsprechen jener anderer Hersteller. Die Bildstabilisierung übertrifft vergleichbare Kameras.

Details: Überzeugen Sie sich selbst: Das zugehörige Video wurde mit der Olympus OM-D E-M1 Mark II und einer DJI Inspire II mit M.ZUIKO Objektiven gefilmt.

Die aktuellen Modelle der Olympus OM-D E-M1 und E-M5 Serien ermöglichen Cinema4K (4.096 x 2.160) mit 24p, 4K (3.840 x 2.160) mit 30p und High-Speed Full HD (1.920 x 1.080) mit bis zu 120 fps.

Videospezialsten werden insbesondere die herausragende Bildstabilisierung des 5-Achsen-Stabilisators (Sensor Shift) in Kombination mit elektronischer Stabilisierung, wodurch (mit OIS Objektiven) bis zu 7.5 Blenden ausgeglichen werden, OM-Log400 für Color Grading und die Möglichkeit, 4:2:2 über externe Monitore auszugeben schätzen.* 

Wenn Sie die Video-Funktionen von OM-D Kameras ausprobieren möchten, empfehlen wir Ihnen das Test + WOW Programm.


*E-M1 Mark III und E-M1X

Statement 7: Die Akkulaufzeit ist kürzer als bei anderen Herstellern

NICHT RICHTIG, denn: Im antiquirten Vergleich mit Spiegelreflexkameras konnte man dieser Aussage Recht geben. Heute unterscheidet sich die Akkulaufzeit kaum von jener anderer Hersteller. 

Details: Blicken wir in die Jahre 2008 und 2009: Panasonic und Olympus stellen das Micro-Four-Thirds System vor und bieten mit der Lumix DMC-G1 und PEN E-P1 die ersten kommerziellen Systemkameras, wie wir sie heute können. Rasch erkennen die beiden Hersteller das Potenzial der neuen Technologie und konzentrieren fortan ihr Wechselobjektiv-Kamera Line-Up auf Systemkameras, während SLR-Modelle bei beiden Herstellern keine Rolle mehr spielen. 

Auch andere "Big Player" der Foto-Industrie springen in den folgenden Jahren auf diesen Zug, fokussieren sich jedoch zunächst weiterhin auf die Entwicklung von Spiegelreflexkameras, wodurch sich im Fazit vieler Vergleichstest zwischen MFT- und vergleichbaren SLR-Kameras folgende Erkenntnis findet: Die Akkus der kompakten Geräte sind deutlich schwächer und mit jenen von Spiegelreflexkameras in keiner Weise vergleichbar. Elektronischer Sucher, Live-View auf dem LC-Display, Belichtungsvorschau und viele weitere Funktionen verlangten den bauweisebedingt kleinen Akkus viel ab, so konnte eine SLR mitunter dreimal so viele Aufnahmen wie eine Systemkamera aufnehmen. 

Diesem Fazit musste man also ehrlicherweise auch Recht geben - die Betonung liegt hier jedoch auf "musste". 

Fast forward 2021: Jeder ernstzunehmende Kamera-Hersteller hat erkannt, dass die fotografische Zukunft in der Systemkamera liegt, nun können wir also Äpfel mit Ihresgleichen gegenüberstellen:

Olympus-KameraAufnahmen pro Akkuladung nach CIPAVergleichbares aktuelles Gerät eines anderen Herstellers (nach CIPA)
OM-D E-M10 Mark IV360 Bilder235 Bilder (APS-C Systemkamera)
OM-D E-M5 Mark III310 Bilder300 Bilder (APS-C Systemkamera)
OM-D E-M1 Mark III950 Bilder710 Bilder (Vollformat Systemkamera)
OM-D E-M1X

2.580 Bilder (QSM)

870 Bilder (regulär)

980 Bilder (High-End Vollformat mit Batteriegriff und 2 Akkus)

 

Statement 8: OM-D Kameras bieten keine besonderen Funktionen

Olympus OM-D E-M1 Series - System Benefits

NICHT RICHTIG, denn: OM-D Geräte besitzen zahlreiche innovative Funktionen, die hohe fotografische Freiheit ermöglichen. Einige der Funktionen sind einzigartig in der Foto-Welt.

Details: Eine detaillierte Beschreibung aller besonderer Funktionen der kompakten OM-D Kameras würde den Rahmen sprengen, exemplarisch dürfen wir Ihnen jedoch nachstehend die wichtigsten Funktionen samt kurzer Erklärung vorstellen. 

Auch hier empfehlen wir Ihnen, die Besonderheiten im Rahmen des Test + WOW auszuprobieren!

Pro Capture Modus - Für Momente, die eigentlich vergangen wären

High Res Mode - Für Auflösungen bis 80 Megapixel

Fokus Stacking - Für perfekte Makro-Aufnahmen

Live-Composite Modus - Für perfekte Langzeitbelichtungskontrolle

Starry Sky Autofokus - Für gestochen scharfe Sternenhimmel

Art Filter - Für erweiterte Kreativität

Live ND Modus - Für Langzeitbelichtungen ohne Zubehör

Statement 9: Makro-Aufnahmen gelingen mit Olympus spielend leicht

OM-D E-M1 Mark III| Macro photography in the Amazon Rainforest

RICHTIG, denn: Das OM-D System bietet nicht nur Makro-Objektive, sondern darüber hinaus zahlreiche intelligente Features, welche atemberaubende Makro-Aufnahmen ermöglichen

Details: Viele Fotografen wünschen sich kurze Schärfebereiche für maximale Hintergrundunschärfe und kreative Freistellungseffekte - In der Makrofotografie kann genau dieser Effekt eine ungewünschte Wirkung erzielen: Durch den geringen Abstand zum Motiv und die starke Vergrößerung kann der Schärfebereich beim Aufnehmen von Insekten oder ähnlich kleinen Motiven zu kurz sein, sodass ein scharfes Foto des gesamten Objekts unmöglich wird und stets ein Teil unscharf bleibt. Auch, wenn der Schärfebereich von Olympus-Kameras durch den zweifachen Crop-Faktor deutlich länger als jener von Kameras mit größerem Sensor ist, kann Unschärfe in der Makro-Fotografie auch in diesem System zu 

Üblicherweise wirkt man diesen ungewünschten Effekten mit einem Makroschlitten entgegen, durch welche die Kamera in kleinen Schritten auf das Objekt zubewegt werden kann um mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Schärfepunkten anschließend in einem Bildbearbeitungsprogramm am PC zu einer Aufnahme mit großer Schärfentiefe zusammenzuführen. 

Die OM-D E-M5 Mark III, E-M1 Mark III und E-M1X bieten Fokus-Stacking als Option direkt in der Kamera, welche bis zu 15 Aufnahmen fusioniert und ebenfalls ein Bild mit hoher Schärfentiefe generiert. 

Wenn Sie für ein Motiv mehr als 15 Aufnahmen benötigen, bietet sich die Fokus-Bracketing Option an, welche im Grunde ähnlich wie das Stacking arbeitet, jedoch bis zu 999 Bilder aufnimmt. Diese Bilder werden im Unterschied zu oben genannter Funktion aufgrund hohen Speicherbedarfes nicht in der Kamera zusammengerechnet, sondern in extern in einer Bildbearbeitungssoftware. 

Beide Funktionen ermöglichen eine bis zu zehnstufige Variierung der Fokusdistanz zwischen den Bildern - Ein Stativ wird bei Verwendung von Fokus Stacking und -Bracketing empfohlen. 

Wir wissen jedoch, dass es in der Makrofotografie insbesondere bei lebenden Motiven manchmal schnell gehen muss - hier kommt der berühmte Bildstabilisator der OM-D Kameras ins Spiel, welcher bis zu 7,5 Blendenstufen ausgleicht und so auch gestochen scharfe Makroaufnahmen ohne Stativ ermöglicht.

Statement 10: Das System ist kompakt und leicht

What's in your Camera Bag | Olympus Travel Photography Gear

RICHTIG, denn: Die Gehäuse unterscheiden sich zumeist nicht wesentlich von anderen Fabrikaten in Größe und Gewicht, durch den Objektive und Sets fallen deutlich kompakter und leichter aus.

Details: Wirklich greifen kann man dieses Statement jedoch erst im direkten Vergleich:

Lassen Sie uns einen  Rucksack jeweils mit einem High-End Gehäuse, Weitwinkel-Zoom,  Standard-Zoom, Tele mit hoher Lichtstärke und einem Tele-Zoom für weit entfernte Motive (600 bzw. 800mm Brennweite).

Unser Olympus-Equipment bringt nun genau 3,69 Kilogramm auf die Waage und deckt Kleinbild-äquivalente Brennweiten von 14-800mm ab, wovon wir uns im Bereich von 14-300mm über eine Lichtstärke von f/2.8 freuen dürfen. 

Gleichzeitig haben wir einen baugleichen Rucksack mit einem vergleichbaren Vollformat-Setup bestückt, die Waage zeigt 6,01 Kilogramm an, obwohl wir hier fairerweise noch einen 200g schweren 1,4x Telekonverter einrechnen müssten, um die 800mm Brennweite der Olympus Ausrüstung zu erreichen. 

Doch warum auf Zahlen herumreiten? Abgesehen von der mit zunehmenden Gewicht exponentiell sinkenden Motivation des Transporteurs lautet das Stichwort: Handgepäck im Flugzeug! 

Wenn wir von einer hypothetischen Obergrenze von 10kg ausgehen, bietet unser Olympus Set (unter Einberechnung des Rucksacks selbst) noch 3,86 Kilogramm "Luft" für Ladegeräte, Zubehör, oder was auch immer Sie in den Passagierraum mitnehmen möchten. Jedenfalls ist klar: Ihr gesamtes Equipment ist sicher bei Ihnen verstaut - theoretisch könnten Sie noch ein, zwei Objektive oder einen zweiten Body mitnehmen und hätten noch immer Spielraum für persönliche Gegenstände. 

Unsere Vergleichs-Ausrüstung bringt unter Berücksichtigung des Rucksacks 8,46 Kilogramm auf die Waage, Zubehör und - was auch immer Sie im Passagierraum benötigen - darf also noch 1,54 Kilogramm wiegen. Haben Sie ein Objektiv mehr in der Tasche, schrumpft dieser Wert auf ein unkomfortabel geringes Maß. Derart unkomfortabel, dass unter Umständen ein Umpacken nötig wird und ein Teil Ihres wertvollen Equipments im Bauche des fliegenden Giganten landet. 

Statement 11: Das OM-D System wird nicht mehr weiterentwickelt

NICHT RICHTIG, denn: Wir dürfen in den kommenden Monaten spannende Neuheiten erwarten!

Details: Im Zuge der Übernahme Olympus' Kamerasparte durch OM-Digital Solutions wurde Gerüchte über ein geplantes Auslaufen des Systems laut, welche viele Olympus-Enthusiasten besorgt und viele potenzielle Neueinsteiger in der Entscheidung für das kompakte System gehemmt oder gänzlich davon abgehalten haben. 

Das finden wir extrem schade, das System wird laut OM-Digital Solutions natürlich weiterhin bestehen und auch weiterentwickelt!

Einen Ausblick auf diese Entwicklungen gibt die Roadmap, durch welche wir uns unter anderem auf ein neues Macro-Objektiv im Bereich von 100mm Brennweite, drei Telefoto-Objektive und einige Festbrennweiten freuen dürfen. Für Erweiterung des ohnehin umfangreichen M.Zuiko Objektivsystems ist also gesorgt! 

Statement 12: Die Anschaffung des OM-D Systems ist (vergleichsweise) günstig

TEILWEISE RICHTIG, denn: Günstig ist immer eine Definitionsfrage. Einsteiger-Kameras bewegen sich ungefähr auf derselben Ebene wie jene Geräte anderer Hersteller, sobald es in Richtig Systemerweiterung geht zeigt sich der Preisvorteil des OM-D Systems deutlich.

Details:  € 799,00 ermöglichen den Einstieg in die Olympus-Welt mit einer OM-D E-M10 Mark IV in schwarz oder silber im Kit mit 14-42mm f/3.5-5.6 Objektiv. Für diese € 799,00 genießen Sie bei OM-D unter anderem folgende Features:

  • 20 Megapixel Live-MOS Sensor
  • 4K Video mit 30p
  • 3" Touchscreen mit Selfie Modus
  • Ultra kompakte Bauweise für einfachen Transport
  • 5-Achsen Bildstabilisator (bis zu 4,5 Blenden)
  • Hohe Konnektivität durch OIShare App
  • Art Filter für individuelle Bildlooks
  • Einstellräder für manuelle Modi
  • Integrierte Panoramaaufnahme (wie beim Smartphone)
  • Gesichts- und Augenautofokus
  • Fernsteuerung vom Smartphone via App (ideal für Langzeitbelichtungen und Selfies)
  • Ladefähigkeit über Powerbank
  • Viele weitere, intelligente Funktionen, die wir Ihnen gerne an unseren Standorten zeigen
  • aber vor allem natürlich: Wunderschöne Bilder!

Bitte bedenken Sie, dass wir bisher nur über die "Einsteiger-Olympus" gesprochen haben - E-M5 Mark III, E-M1 Mark III und E-M1X bieten noch mehr spezialisierte Features, um Ihr Foto-Erlebnis so besonders wie möglich zu gestalten. Fragen zu den Features beantworten wir gerne unter office@kuecher.com

Ähnlich wie das Gewicht wird auch der Preis des OM-D Systems erst durch direkten Vergleich wirklich greifbar: 

Gehen wir von einem Set aus E-M1 Mark III, 7-14mm f/2.8 PRO, 12-40mm f/2.8 PRO und 40-150mm f/2.8 PRO aus. Also ein (richtig schönes) Set aus High-End Gehäuse und 14-300mm (KB-äquiv.) mit Lichtstärke 2.8. Der Preis: € 4.797,-.*

Wenn Sie nun sagen, € 5.000,- wären absolut nicht wenig Geld, geben wir Ihnen natürlich Recht - unser obenstehendes Statement bewahrheitet sich jedoch, landet doch unser Vollformat-Äquivalent bei € 10.066,-**.

Bei mehr als dem Doppelten - Olympus Enthusiasten können also noch eine ausgiebige Expeditionsreise machen (und ihr Equipment im Handgepäck mitnehmen).

*Stand: 07/21

**Auf Anfrage unter service@kuecher.com beantworten wir gerne, welches Set wir hier vergleichen.

Statement 13: Das OM-D System schaut man sich am besten bei KÜCHER Digitale Welt an

RICHTIG, denn: Wir freuen uns darauf, Ihnen die Vorzüge der Kameras und Objektive vor Ort an einem unserer Standorte zu zeigen - außerdem finden Sie die Produkte in unserem Online-Shop.

Details: Wenn Sie Fragen zum Bericht oder zu den Produkten haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an 

verkauf@kuecher.com , wenn sich Ihre Stammfiliale in Salzburg befindet. 

linz@kuecher.com , wenn Linz Ihr präferierter Standort ist.

service@kuecher.com , wenn Sie überregionaler Kunde sind. 

Wir hoffen, unser Bericht zum OM-D System hat Ihnen gefallen!

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