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Astrofotografie leicht gemacht

Mond, Sterne und der Nachthimmel sind mit der richtigen Ausrüstung zum greifen nahe!

50 Jahre nach der Mondlandung ist dieser 
so nah wie nie zuvor

– letzte Aktualisierung:

Am 20. Juli 1969 wurde das Vorhaben einen Menschen auf den Mond und sicher zur Erde zurück zu bringen Wirklichkeit. Ein einziger Fußabdruck wurde zum Symbol für den Erfolg dieses monumentalen Menschheitstraums. Tausende Ingenieure und Techniker verschiedenster Fachrichtungen haben zu diesem atemberaubenden Ereignis beigetragen. ZEISS und Hasselblad waren 1969 dabei und haben ihren Beitrag geleistet. 

Mit Objektiven und Ausrüstung, die speziell für die Nutzung im Weltraum konzipiert wurde, konnten über 33.000 Aufnahmen während der sechs Mondlandungen zwischen 1961 und 1972 festgehalten werden. Heute sind wir sogar von der Erde aus in der Lage, die faszinierende Szenerie des Mondes und des Weltraums mit leistbarer Fotoausrüstung abzubilden. 

Astrofotografie: Nur etwas für Profis oder jedermann?

Die Crew der Apollo 8 nahm zwar die erste Farbfotografie der aufgehenden Erde über dem Horizont des Mondes auf, doch heute ist es möglich auch als Amateur und Fotografie-Neuling mit überschaubarem Aufwand sehr detaillierte Aufnahmen des Mondes, dessen Krater und des Sternenhimmels zu machen.

Grundwissen zu den Funktionen von Kameras und Objektiven oder eine Affinität zu moderner Technik sind jedoch auf jeden Fall hilfreich, wenn es darum geht eine perfekte Aufnahme festzuhalten. Trotz allem gibt es aber Fotoausrüstung, die es einem sehr einfach macht das zu verwirklichen. 

Der Mond: Näher als jemals zuvor

ZEISS und Hasselblad haben Ihren Beitrag zu der Aufzeichnung der Expeditionen im Weltraum geleistet. Heute gibt es zahlreiche namhafte Marken mit einfach zugänglichen Kamera-Systemen, Objektiven und geeignetem Zubehör, um den Mond und den nächtlichen Sternenhimmel festzuhalten. 

Das einfachste und kostengünstigste Kamera-System sind hierbei die Bridge-Kameras. Diese zeichnen sich vor allem durch leistungsfähige Super-Tele-Zoom-Objektive aus. Das Objektiv ist zwar fest verbaut, liefert allerdings einen unvergleichlichen Anblick auf die Mondoberfläche und dessen Krater. Allen Voran ist hier die Nikon Coolpix P1000. Alternative Systeme, welche mit höheren Anschaffungskosten verbunden sind, sind Systemkameras und Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv. 

Optimale Rahmenbedingungen

Ein guter Zeitpunkt und Ort für Astrofotografie ist idealerweise ein wirklich dunkler Ort, der weit entfernt von Lichtquellen, wie Städten, Flughäfen oder Straßenbeleuchtung ist. 

Mit Sternen-Aufnahmen sollte man erst zwei Stunden nach Sternenaufgang beginnen und spätestens 2 Stunden vor Sonnenaufgang abschließen, um kein Restlicht im Bild einzufangen. Die Milchstraße ist übrigens nur im Sommer sehr ausgeprägt sichtbar. 

Mondaufnahmen, bei denen beinahe Vollmond ist, können aufgrund der relativ hohen Helligkeit des Mondes von fast jedem Standort aus gemacht werden, also durchaus auch aus größeren Orten oder Städten. Besonders detailreiche Mondbilder kann man bis zu 5 Tage vor Vollmond machen, da die Mondkrater entlang des Terminators (Tag-/Nachtgrenze entlang des Mondes) dann besonders gut zur Geltung kommen. Am besten geeignet für Mondfotografie ist eine klare Winternacht und je höher der Mond am Himmel steht, desto weniger beeinträchtigen die Luftschichten über der Erde die Bildqualität. Am besten gelingen Mondaufnahmen bei möglichst dunklem Himmel, die Zeichnungen der Mondoberfläche werden dann besser sichtbar.

Unsere Empfehlungen für den perfekten Start 
in die Astrofotografie

Die Mega-Zoom Allround Kamera, die auch Mond kann

Wir stellen vor: Die neue COOLPIX P1000

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den kostengünstigen Einstieg in die Mond- und Astrofotografie bietet die Nikon Coolpix P1000. Die Bridge-Kamera bietet einen beeindruckenden 125-fach-Zoom (Kleinbild 24-3000mm) und 250-fach Dynamic Fine Zoom (Kleinbild digitalzoom 6000mm) und holt damit den Mond näher als jemals zuvor an Sie heran. Hierfür gibt es sogar einen eigenen "Mond-Modus" der die Handhabung bei nächtlichen Aufnahmen erleichtert. 

Der eingebaute Bildstabilisator unterstützt Sie bei verwacklungsfreien Aufnahmen und der hochauflösende elektronische OLED-Sucher bietet mit seiner 0,68-fachen Vergrößerung den perfekten Durchblick. 

Kameras mit Wechselobjektiv

Alternativ zu der kostengünstigen Nikon Coolpix P1000 gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit Kameras mit Wechselobjektiv zu nutzen. Dabei kann man zwischen Objektiven für z.B. Aufnahmen des Mondes (hohe Brennweite, Zoom) und des Sternenhimmels (geringe Brennweite, Weitwinkel) variieren. Hierfür eignen sich beispielsweise folgende Kameras. Es gibt zahlreiche weitere, die hier jedoch nicht gelistet sind.

Empfehlung Mond-Fotografie

Nikon D7500 mit AF-S 200-500mm 5.6 E ED VR Objektiv 
Sony Alpha 7 III mit SEL 200-600mm 5.6-6.3 G OSS Objektiv

Empfehlung Astro-/Sterne Fotografie

Nikon Z6 mit Z 14-30mm 4.0 S Objektiv
Nikon D750 mit AF-S 16-35mm 4.0G ED VR Objektiv

Objektive & Brennweiten für Astrofotografie

Bei Kameras mit Wechselobjektiv ist es wichtig ein auf das Vorhaben abgestimmtes Objektiv zu nutzen. Weitwinkel-Objektive (unter 35mm) nutzt man bei Landschaftsaufnahmen, da diese einen deutlich größeren Ausschnitt der Umgebung abbilden können. Ist der Mond das Ziel, dann ist eine möglichst hohe Brennweite (über 400mm) gefragt. 

Folgende Objektive empfehlen wir beispielsweise, wenn die Sony Alpha 7 III Systemkamera ausgewählt wurde.

Zusätzliche Ausrüstung zur Unterstützung

Zu Empfehlen für Super-Tele-Zoom-Aufnahmen vom Mond oder Aufnahmen des Sternenhimmels ist auch bei begrenztem Budget zumindest ein stabiles Stativ wie das Manfrotto MT055CXPRO3 Carbon Stativ mit 3 Segmenten und Kugelkopf. 

Zusätzlich empfiehlt es sich die jeweilige App des Kamera-Herstellers als kostenlosen Fernauslöser (sofern die Funktion zur Verfügung steht) zu nutzen. Alternativ sind Funk-Fernauslöser sinnvoll, um Verwacklungen zu verwenden. Es wird oftmals unterschätzt wie sehr sich eine auf dem Stativ befindliche Kamera allein durch das Drücken des Auslösers bewegt. 

Abschließende Worte vom Profi

Neben dem oben beschriebenen Zubehör gibt es zahlreiche weitere Produkte, die im Profi-Bereich für Astrofotografie genutzt werden. Hierzu zählen Nachführgeräte (Lesetipp: Nachführgeräte), die die Drehung des Sternenhimmels auszugleichen. Zudem werden oftmals CLS Filter (CLS steht für „City Light Supression“ – es geht um die Reduktion der „Lichtverschmutzung“ , mit Hilfe dieses Filters verbessert man den Kontrast zwischen astronomischen Objekten und dem Himmelshintergrund) oder schwere Holzstative benutzt, die allerdings beide nicht zwangsweise benötigt werden, wenn man ein Einsteiger mit beschränktem Budget auf diesem Gebiet ist.

Unser klarer Preis-Leistungs-Sieger ist die Nikon Coolpix P1000, da sie mit recht wenig Aufwand atemberaubende Mond-Aufnahmen liefert. Bei der Nutzung anderer Kamera-Systeme wie der Sony Alpha 7 III kommen wir an ZEISS Objektiven nicht vorbei und so ist auch 50 Jahre nach der Mondlandung ZEISS wieder vorne mit dabei wenn es darum geht, den Weltraum zu erobern.

Wer eine Leidenschaft für Fotografie hat und dem Portraitfotografie oder Makrofotografie nicht mehr reicht, findet in der Astrofotografie mit Sicherheit neue Faszination. Heutzutage ist auch die Nachbearbeitung mit Programmen wie Photoshop (mehrere Aufnahmen zusammenfügen), Lightroom und Co. ein großes Thema, das den Rahmen dieses Artikel jedoch etwas sprengen würde.

Für eine optimale Ausstattung und insbesondere an das Budget angepasste Auswahl an Produkten besuchen Sie uns jederzeit gerne in unserer Zentrale oder schreiben Sie uns unter verkauf@kuecher.com . Wir sind jederzeit gerne für Sie erreichbar. 

Fotos von Christoph Kaltseis

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