Goldener Fotoherbst: Die besten Wochen des Jahres
Es gibt ein paar Wochen im Jahr, in denen Fotografen früher aufstehen und später heimkommen. Der Herbst ist so eine Zeit. Die Sonne steht tief, das Licht ist warm und weich, über den Feldern liegt Nebel, und der Wald leuchtet in allen Farben. Wir haben uns angesehen, wie so ein goldener Tag draußen aussieht und was dabei sein sollte.
Morgens: Nebel und Stille
Der Tag beginnt, bevor die Sonne über die Hügel kommt. Im Dunkeln packst du den Rucksack, Kamera, Stativ und Powerbank. Draußen ist es kalt und still, in den Senken hängt der Nebel. Jetzt zahlt sich ein Stativ aus: Mit etwas Geduld und einer längeren Belichtung wird aus dem Nebel ein weicher Schleier, aus dem die Bäume herausragen. Ein Reisestativ, das am Rucksack hängt, ist dafür genau richtig. Und weil Kälte Akkus schneller leert, steckt die Powerbank besser in der Innentasche.
Mittags: Im Wald wird es lebendig
Gegen Mittag zeigt der Wald, was er kann. Wer leise ist, sieht mehr. Ein kleines Fernglas in der Jackentasche holt Vögel, Rehe und Eichhörnchen heran, ohne dass du dich bewegen musst. Wer noch mehr wissen will, stellt eine Wildkamera auf und geht weiter. Am Abend zeigt die Speicherkarte, wer vorbeigekommen ist. Und wer ein richtiges Tierfoto will, muss lernen zu warten: In einem Tarnzelt bleibst du unauffällig, und ein getarntes Einschlagtuch schützt die Kamera vor Nässe.
Nachmittags: In Bewegung
Am Nachmittag darf es schneller werden. Eine Action-Kamera am Lenker oder am Rucksackgurt hält die Radtour über raschelnde Laubwege fest. Eine 360-Grad-Kamera nimmt alles rundherum auf, und du entscheidest später, welchen Ausschnitt du zeigst. Wenn es unkompliziert sein soll, reicht eine Kompaktkamera in der Jackentasche oder die kleine Kamera am Schlüsselbund für Schnappschüsse am Wegrand.
Abends: Die goldene Stunde
Kurz bevor die Sonne verschwindet, kommt das schönste Licht des Tages. Danach wird es schnell dunkel, und eine kleine LED-Leuchte hilft bei Porträts, Videos und Stillleben, wenn das Tageslicht nicht mehr reicht. Zu Hause kommt der Teil, den man gern vergisst: die Sicherung. Bevor du die Karte leerst, kopierst du die Bilder auf eine portable SSD, damit die schönsten Aufnahmen des Herbstes nicht verloren gehen.
Raus mit euch
Nicht jedes Teil brauchst du für jeden Ausflug. Aber mit den richtigen Begleitern kommst du von jeder Tour mit mehr Bildern zurück. Unsere Empfehlungen findest du weiter unten. Und wenn du nicht sicher bist, welche Kamera oder welches Zubehör zu dir passt, komm in Linz oder Salzburg vorbei und lass dich beraten.